16.1.2019

 

LANUV Messstellenüberprüfung

https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/messstellenueberpruefung/

 


15.11.2018

Essen: Zonales Fahrverbot unter Einschluss der A 40 in weiten Teilen des Essener Stadtgebiets ab Juli 2019 

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, 8 K 5068/15

https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/vg_gelsenkirchen/j2018/8_K_5068_15_Urteil_20181115.html

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat mit einem heute verkündeten Urteil entschieden, dass zum 1. Juli 2019 für das Stadtgebiet Essen innerhalb der derzeitigen grünen Umweltzone eine sog. „blaue Umweltzone“ errichtet werden muss, die die Essener Stadtteile Frohnhausen, Holsterhausen, Altendorf, Rüttenscheid, Westviertel, Nordviertel, Vogelheim, Altenessen-Süd, Altenessen-Nord, Südviertel, Stadtkern, Ostviertel, Südostviertel, Huttrop, Frillendorf, Steele, Kray und Leithe umfasst und auch die Teilstrecke der Bundesautobahn ( BAB) 40 durch Essener Stadtgebiet einschließt.

Fahrverbot im Essener Stadtgebiet entlang der BAB 40 und Teilen der B 224


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Am 1. Februar 2018 startete das Projekt „B 224 Essener solidarisch“, ein Zusammenschluss der „BIGLA- Bürgerinitiative Gladbecker Straße“  und der „B 224 Werden“.

Bekanntlich verbindet uns der von der Stadt Essen seit Jahren verwaltete Missstand der Überschreitung grenzwertiger Schadstoffe und Lärm, resultierend aus dem immer dichter werdenden LKW/PKW-Verkehr der B 224.

Die Stadt Essen hat keine zukunftsorientierte Lösung für diese Nord- Südverbindung und plant keine nachhaltige Lösung für die Bewohner.

Das städtische Verwalten der Daten ist auf Dauer nicht nur keine Lösung, sondern wird demnächst von der EU geahndet. 

Eine Reduzierung der Schadstoffe und der Lärmentwicklung ist nicht in Aussicht gestellt, es werden lediglich Verlagerungen vorgenommen. 

Städtebaulich stellt die einseitige Planungshoheit ein Rückschritt in die 60er und 70er Jahre dar.


http://www.b224werden.de/

https://bigla.jimdo.com/

Weiträumige Umfahrung!

Die B 224 war und ist auch heute noch eine wichtige verkehrliche  Verbindung zwischen dem Bergischen -Solingen- und dem Münsterland -Raesfeld-.  Teilstücke dieser Bundesstraße wurden mittlerweile als Autobahn ausgebaut.  

In Velbert kommt die ehemalige B 224 als A 535 an und hinter Gladbeck liegt die B 224 in einem Teilstück auf der A 52.

Dies wirkt sich fatal für die B 224 ab dem Autobahnkreuz Velbert-Nord aus, denn die Verkehre  der A 535  in Richtung Münsterland treffen mangels Alternativen - die A 44 mündet z.Z. auf Essener Gebiet in die Ruhrallee und die Spange nach Ratingen-Ost befindet sich noch im Bau - auf eine 2-4 spurige B 224 auf dem Essener Stadtgebiet und verursachen in ihrem Verlauf grenzwertüberschreitenden Lärm und damit einhergehend eine  grenzwertüberschreitende Luftbelastung in den von ihr durchquerten Essener Stadtteilen.

Die Stadt Essen versucht diesem Problem mit untauglichen (bescheuerten) Aktionen zu begegnen, in dem sie in Werden eine Bündelung des Verkehrs auf der Abteistraße beschließt und im Bereich der Gladbecker Straße den Abriss von Wohnhäusern zur besseren Durchlüftung  ins Auge fasst.

Die B 224 Essener-solidarisch fordert stattdessen, die für 2020 geplante Fertigstellung der Autobahnspange der A 44 zwischen Velbert-Nord und Ratingen-Ost zu nutzen, den Durchgangsverkehr (Transitverkehr) über Ratingen Ost über die vorhandenen Autobahnen  in Richtung Gladbeck zu führen.                                                                                       Damit könnte die Bundesstraße auf dem Essener Stadtgebiet in eine Land-/Kreisstraße (gelbe gepunktete Linie) zurückgestuft werden und Maßnahmen ergriffen werden, nicht gewollte Durchgangsverkehre zu verhindern. Der  Nachteil für den Durchgangsverkehr durch diesen Umweg wird u.E. durch die höhere Geschwindigkeit, die auf  dieser Alternativstrecke (rote gepunktete Linie) gefahren werden kann, wieder wett gemacht.         

Die vorhandenen Anbindungen an die A 52, die A 40 und die A 42 gewährleisten zudem, dass jedes Ziel im Ruhrgebiet autobahnmäßig erreicht  werden kann.

In der Karte  Luftbilder vom Regionalverband Ruhr ist der Verlauf der B 224 vom Bergischen  -Solingen- und dem Münsterland -Raesfeld- genau zu sehen.

http://luftbilder.geoportal.ruhr


Die Stadtverwaltung ist 

Treuhänder der Steuerzahler,

nicht Geldgeber! 

Keine Steuergeldverschwendung! 


Mittlerweile sind uns die Probleme ‚ungesunder’Stadtplanung bekannt.

...das Denken in ‚economies of scale’ mit der Tendenz zu vermeintlich effizienter  

Größe, aber mangelnder Qualität und ohne Berücksichtigung des lokalen Bedarfs; 

und schließlich die  

            Fokussierung auf das Auto,  

 so als wären

 Menschen ein bloßes Ärgernis*               

* VELUX Zitat Seite 15 aus: Bürgerliche Urbanität - eine neue Sicht auf die Stadt    von Charles Landry


Solidarische LINKS

Fließend Werden

http://www.verkehrskonzept-werden.de/

VCD

https://nrw.vcd.org/der-vcd-in-nrw/essen/

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland e. V. ist ein Verkehrsclub, der sich für eine Verkehrswende im Sinne einer sozial- und umweltverträglichen Mobilität aller Verkehrsteilnehmer einsetzt


 


LINKS


Mann, Sieber! vom 20. März 2018

Diesel-Bingo

https://www.youtube.com/watch?v=dnIH_KOD6nY


Stadtdirektor reagiert auf Heute Show: Sind nicht bescheuert | WAZ.de | Essen

https://www.waz.de/staedte/essen/stadtdirektor-reagiert-auf-heute-show-sind-nicht-bescheuert-id213379699.html?newsletter=true&utm_source=email&utm_medium=nl&utm_term=tglnl&utm_campaign=ln_nrw-waz.k2016.10.02.2018


Matthias Matschke über den Abgasskandal | heute-show vom 02.02.2018 - YouTube

https://www.youtube.com/watch?v=eLMm6YLP5eY


Das war auch Thema in zdf heute am 19.2.2018 und

zdf drehscheibe am 20.2.2018 unter dem Titel:

Häuserabriss für bessere Luft


Sonntag, 24. September 2017 um 15.00 Uhr

planet e.: Dicke Luft in den Städten - ZDFmediathekVideo:

https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-dicke-luft-in-den-staedten-100.html

 




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